Prozessautomatisierung für Schweizer KMU
Wiederkehrende Geschäftsprozesse mit Power Automate, passenden Schnittstellen und klar geregeltem Betrieb verständlich automatisieren.
Ausgangslage
Wenn wiederkehrende Aufgaben Zeit kosten und unterschiedlich ablaufen
Informationen werden mehrfach übertragen, Freigaben bleiben in E-Mails liegen und Sonderfälle sind nur einzelnen Personen bekannt. Eine Automation hilft nicht, wenn der zugrunde liegende Ablauf unklar ist.
Der erste Schritt ist deshalb, die tatsächliche Arbeit zu verstehen und nur dort zu automatisieren, wo Regeln, Ausnahmen und Verantwortlichkeiten geklärt sind.
Abläufe, die verständlich bleiben
Arbeitsschritte verstehen
Wir starten mit dem bestehenden Ablauf und den beteiligten Personen.
Passend automatisieren
Wiederkehrende Aufgaben werden automatisiert, wenn Regeln und Ausnahmen klar sind.
Gemeinsam weiterentwickeln
Neue Abläufe werden getestet, dokumentiert und im Team verankert.
Vorgehen
Automatisieren, was wirklich hilft
Engpass auswählen
Wir priorisieren wiederkehrende Aufgaben mit spürbarem Aufwand.
Ablauf vereinfachen
Zuständigkeiten und Ausnahmen werden vor der Automation geklärt.
Umsetzung prüfen
Der neue Ablauf wird getestet, dokumentiert und mit dem Team eingeführt.
Microsoft 365
Vom Ablauf zur Umsetzung
Microsoft 365 bietet mit Power Automate Werkzeuge für digitale Abläufe. Sinnvoll ist die Automation dort, wo ein Prozess wiederholt gleich abläuft und Verantwortlichkeiten klar sind.
Wir schauen zuerst auf Arbeitsschritte, verwendete Daten und mögliche Ausnahmen. Danach legen wir fest, ob eine Automation sinnvoll ist und wie sie in die vorhandene Umgebung passt.
Power Automate
Wiederkehrende Schritte automatisieren
Power Automate kann Informationen zwischen Anwendungen weitergeben, Aufgaben auslösen und Freigaben abbilden. Die Lösung soll zu einem verständlichen Prozess passen.
- Abläufe aufnehmen und vereinfachen
- Flows für klar definierte Schritte erstellen
- Verbindung mit Power Apps, SharePoint oder weiteren Diensten prüfen
- Testfälle und Ausnahmen festlegen
- Team bei der Nutzung begleiten
Interne Prozesse
Arbeitsschritte gemeinsam verbessern
Wiederkehrende manuelle Aufgaben können Zeit kosten und zu unterschiedlichen Ergebnissen führen. Vor der Automation müssen Eingaben, Zuständigkeiten und Sonderfälle klar sein.
- Bestehenden Prozess erfassen
- Unnötige Schritte und Medienbrüche erkennen
- Verantwortlichkeiten vereinfachen
- Passende Werkzeuge auswählen
- Lösung mit realen Fällen testen
- Team bei Einführung begleiten
Auswahl und Betrieb
Die passende Automation richtet sich nach Daten, Regeln und Ausnahmen
Ein geeigneter erster Anwendungsfall ist häufig, klar geregelt und fachlich überprüfbar. Das kann ein Rechnungseingang, eine interne Freigabe, das Onboarding, die Anlage eines Projekts, eine Frist oder eine strukturierte Formularanfrage sein. Der erwartete Nutzen sollte vorab benannt werden, etwa weniger Rückfragen, eine kürzere Durchlaufzeit oder ein vollständig dokumentierter Status.
Für die Auswahl helfen sechs Fragen:
- Wie häufig tritt der Ablauf auf?
- Sind Regeln und notwendige Eingaben klar?
- Welche Ausnahmen kommen im Alltag tatsächlich vor?
- Sind die Daten zuverlässig und eindeutig zugeordnet?
- Welcher Fehler könnte entstehen und wie wird er erkannt?
- Woran lässt sich der Nutzen nach dem Start messen?
Cloud-Flow, Desktop-Automation, App oder Schnittstelle
Ein Cloud-Flow verbindet Dienste und reagiert beispielsweise auf eine neue Formularantwort, eine Datei oder einen Zeitpunkt. Eine Desktop-Automation, auch Robotic Process Automation oder RPA genannt, bildet Bedienhandlungen auf einem Computer nach. Power Apps kann eine strukturierte Oberfläche für Eingaben und Entscheidungen bereitstellen. KI-gestützte Dokumentenverarbeitung kann Inhalte erkennen oder klassifizieren, benötigt aber geeignete Daten, Prüfung und einen sicheren Umgang mit Fehlresultaten.
Wo eine verlässliche Programmierschnittstelle verfügbar ist, ist sie meist besser kontrollierbar als automatisierte Mausklicks. Desktop-Automation kann dennoch sinnvoll sein, wenn ein wichtiges Altsystem keine geeignete Schnittstelle besitzt. Dann gehören Oberflächenänderungen und Fehlererkennung ausdrücklich in die Betriebsplanung.
Nach dem Go-live beginnt der Betrieb
Jeder produktive Ablauf braucht eine fachliche Eigentümerschaft, eine technische Betreuung und eine Vertretung. Dokumentiert werden Zweck, Auslöser, Datenquellen, Verbindungen, Berechtigungen, bekannte Ausnahmen und der Fehlerweg. Änderungen werden mit realistischen Fällen geprüft; nicht mehr benötigte Abläufe werden kontrolliert ausser Betrieb genommen.
Der Überblick Was ist Power Automate und was kann es? erklärt die Grundlage. Für produktive Flows zeigt der Leitfaden zur Power-Automate-Governance, wie Besitzer, Verbindungen, Fehler und Vertretung geregelt werden.
Einen Ablauf gemeinsam prüfen
Wir starten mit einer wiederkehrenden Aufgabe, die Ihr Team heute beschäftigt.