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Interne Informationen so organisieren, dass Mitarbeitende sie finden und pflegen können

Wir entwickeln SharePoint-Intranets für Schweizer KMU, die Richtlinien, Vorlagen, Mitteilungen und Wissen an verständlichen Orten bündeln und klare Verantwortlichkeiten schaffen.

Wenn Informationen vorhanden sind, aber trotzdem immer wieder gesucht werden

Die aktuelle Vorlage liegt in einer persönlichen Ablage, eine Änderung wurde in Teams angekündigt und die verbindliche Richtlinie ist nur einzelnen Personen bekannt. Neue Mitarbeitende stellen dieselben Fragen erneut, während ältere Seiten online bleiben, obwohl niemand mehr für sie verantwortlich ist.

Das Problem ist selten ein Mangel an Informationen. Es fehlt ein verständlicher, verbindlicher Ort und eine klare Antwort auf die Frage, wer Inhalte pflegt. Ein SharePoint-Intranet kann Mitteilungen, Richtlinien, Vorlagen, Kontakte und Wissen zusammenführen. Es funktioniert aber nur, wenn Struktur, Zielgruppen und Verantwortung vor der technischen Umsetzung geklärt werden.

Ein Intranet ersetzt keine inhaltliche Verantwortung. Es macht sie sichtbar und schafft einen Ort, an dem Mitarbeitende verlässliche Informationen ohne Rückfrage finden können.

Mitteilungen und verbindliche Informationen

Änderungen, interne Nachrichten und Entscheide werden angekündigt und bleiben anschliessend am vereinbarten Ort auffindbar.

Richtlinien, Vorlagen und Selbsthilfe

Mitarbeitende finden aktuelle Vorlagen, Anleitungen, Kontakte und Antworten auf wiederkehrende Fragen ohne Umweg über einzelne Personen.

Onboarding und Rollenwissen

Neue Mitarbeitende erhalten einen verständlichen Einstieg in Zuständigkeiten, Werkzeuge, Abläufe und wichtige Ansprechpersonen.

Gremien und unterschiedliche Zielgruppen

Mitarbeitende, Führung, Vorstand oder Freiwillige erhalten gezielt die Informationen, die sie für ihre Aufgabe benötigen.

Wann ein SharePoint-Intranet sinnvoll ist und wann nicht

Ein SharePoint-Intranet ist sinnvoll, wenn Informationen für mehrere Personen über längere Zeit gelten, unterschiedliche Zielgruppen bestehen und jemand die inhaltliche Verantwortung übernehmen kann. Typische Beispiele sind Richtlinien, Vorlagen, interne Kontakte, Sicherheitsinformationen, Onboarding-Inhalte oder Wissen für Gremien und Fachbereiche.

Nicht jede gemeinsame Datei braucht eine Intranet-Seite. Wenn Dokumente einen geregelten Weg mit Versionen, Freigaben und Aufbewahrung durchlaufen, steht eher ein Dokumentenmanagement mit SharePoint im Vordergrund. Für laufende Gespräche und Projektarbeit ist Microsoft Teams meist der passendere Arbeitsraum.

Ein Intranet ist nicht der richtige erste Schritt, wenn lediglich ein bestehendes Laufwerk unverändert verschoben werden soll, niemand Inhalte pflegen darf oder jedes Team vollständig eigene Regeln behalten möchte. Auch eine neue Oberfläche löst keine ungeklärten Zuständigkeiten. Wir klären deshalb zuerst, welche Informationen verbindlich sein sollen, wer sie braucht und wer sie verantwortet.

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Welches Werkzeug übernimmt welche Aufgabe?

WerkzeugGeeignet fürNicht der Hauptzweck
SharePoint IntranetRichtlinien, Mitteilungen, Wissen, Orientierung und Inhalte für ZielgruppenSchnelle laufende Abstimmung
Microsoft TeamsGespräche, Besprechungen und Zusammenarbeit in ArbeitsgruppenDauerhafte unternehmensweite Informationsquelle
E-MailExterne, individuelle und formelle KommunikationGemeinsame Wissensablage
SharePoint DMSDokumente, Versionen, Freigaben und strukturierte AblageInterne Kommunikation und Orientierung
OneDrivePersönliche Entwürfe und ArbeitsdateienVerbindliche Team- oder Unternehmensablage

Microsoft Teams in bestehende Arbeitsabläufe integrieren

Eine Microsoft Teams Integration bedeutet mehr als einen zusätzlichen Reiter oder Connector einzuschalten. Sie verbindet Gespräche und Besprechungen mit den Informationen und Aufgaben, die für einen Arbeitsablauf benötigt werden. Der Nutzen entsteht erst, wenn klar ist, welches System die verbindliche Datenquelle bleibt und welche Aktion in Teams ausgelöst oder angezeigt werden soll.

Typische Integrationen verbinden Teams mit SharePoint und OneDrive für Dateien, mit Forms und Lists für strukturierte Angaben oder mit Power Automate für Freigaben und Benachrichtigungen. Auch Telefonie und ausgewählte Fachanwendungen können einbezogen werden. Nicht jede technische Möglichkeit ist im Alltag sinnvoll. Eine Benachrichtigung ohne verantwortliche Person oder eine Kopie derselben Daten an mehreren Orten schafft neue Unklarheit.

Vor der Umsetzung klären wir deshalb:

  • welchen konkreten Arbeitsschritt die Integration vereinfachen soll
  • welches System die führenden Daten enthält
  • wer Informationen sehen, verändern und freigeben darf
  • welche Microsoft-365-Lizenzen und Schnittstellen benötigt werden
  • wie Fehler, Änderungen und der laufende Betrieb überwacht werden
  • wer die Integration dokumentiert und weiterentwickelt

Ein sinnvoller erster Anwendungsfall ist begrenzt und messbar, etwa eine Freigabe, eine Meldung aus einem Formular oder die Anzeige relevanter Projektinformationen. Nach einem Praxistest wird entschieden, ob weitere Abläufe folgen. Der Ratgeber Microsoft Teams richtig strukturieren schafft dafür die organisatorische Grundlage. Für automatisierte Abläufe zeigt Prozesse und Automation, wie Regeln, Ausnahmen und Verantwortlichkeiten vor der Technik geklärt werden.

Inhalte, Berechtigungen und Weiterentwicklung verlässlich regeln

Ein Intranet bleibt nur hilfreich, wenn Inhalt und Betrieb zusammenpassen. Fachbereiche kennen ihre Informationen und verantworten deren Richtigkeit. BITS kann die technische Grundlage, Vorlagen, Berechtigungen und die Weiterentwicklung begleiten. Diese Aufteilung verhindert, dass die Redaktion vollständig bei der IT landet oder technische Änderungen ohne inhaltliche Entscheidung erfolgen.

Zur Einführung gehören wenige, verständliche Regeln:

  • Jede zentrale Seite oder Inhaltsgruppe hat eine verantwortliche Stelle.
  • Navigation und Seitennamen folgen den Fragen der Mitarbeitenden, nicht der internen Organigrammlogik allein.
  • Berechtigungen werden möglichst über Rollen und Gruppen statt über viele Einzelausnahmen vergeben.
  • Neue Bereiche entstehen nur mit geklärtem Zweck, Zielgruppe und Verantwortung.
  • Veraltete oder doppelte Inhalte werden entfernt, statt dauerhaft neben der aktuellen Fassung zu bleiben.

Suche kann eine verständliche Struktur ergänzen, aber nicht ersetzen. Mitarbeitende sollen wichtige Inhalte sowohl über eine nachvollziehbare Navigation als auch über passende Begriffe finden. Gemeinsam mit Microsoft 365 und Arbeitsplatz entsteht so eine Arbeitsumgebung, in der Gespräche, Dateien und dauerhaftes Wissen klar voneinander abgegrenzt sind.

Ein SharePoint-Intranet schrittweise einführen

Wir beginnen mit echten Informationsbedürfnissen und einem begrenzten Bereich, bevor weitere Inhalte und Zielgruppen hinzukommen.

01

Informationsbedarf aufnehmen

Wir erfassen wiederkehrende Fragen, Zielgruppen, bestehende Ablagen und die Personen, die heute Auskunft geben oder Inhalte pflegen.

02

Struktur und Zuständigkeiten entwerfen

Navigation, Seitentypen, Inhaltsverantwortung und Berechtigungen werden so festgelegt, dass sie sich verständlich erklären lassen.

03

Mit realen Inhalten testen

Ein Prototyp entsteht mit einem echten Bereich und tatsächlichen Informationen statt mit Blindtext. Beteiligte prüfen, ob sie Gesuchtes ohne Erklärung finden.

04

Inhalte übernehmen und Nutzung begleiten

Relevante Inhalte werden bereinigt übernommen. Mitarbeitende lernen die neue Struktur anhand ihrer täglichen Aufgaben und Rückfragen kennen.

05

Betrieb und Weiterentwicklung regeln

Verantwortlichkeiten, neue Anforderungen, Support und die Bereinigung nicht mehr benötigter Inhalte werden für den laufenden Betrieb vereinbart.

Wovon der Aufwand für ein SharePoint-Intranet abhängt

Die Lizenz ist nur ein Teil der Ausgangslage. Der grössere Aufwand entsteht häufig durch Struktur, Inhaltsentscheidungen, Migration und Einführung. Deshalb lässt sich ein Intranet nicht sinnvoll allein über die Zahl der Seiten kalkulieren.

Wichtige Faktoren sind:

  • Anzahl Zielgruppen und Inhaltsbereiche
  • vorhandene Microsoft-365-Lizenzen und technische Voraussetzungen
  • Menge, Qualität und Verteilung bestehender Inhalte
  • Bereinigung und Migration von Ablagen oder bisherigen Intranet-Seiten
  • Rollen, Berechtigungen und Freigaben
  • Mehrsprachigkeit sowie Anforderungen an Gestaltung und Branding
  • Formulare, Schnittstellen und Automationen
  • Schulung, Einführung und gewünschte laufende Betreuung

Ein begrenzter erster Bereich mit geklärten Verantwortlichkeiten ist anders planbar als eine unternehmensweite Ablösung mehrerer Plattformen. Nach der Aufnahme erhalten Sie einen nachvollziehbaren Umfang und wissen, welche Entscheidungen intern vorbereitet werden müssen.

Warum ein Intranet trotz guter Technik ungenutzt bleiben kann

Ein Intranet scheitert selten an einem fehlenden Webpart. Häufig wird das bestehende Laufwerk unverändert kopiert, die technische Gestaltung beginnt vor der Informationsarchitektur oder niemand übernimmt die Verantwortung für Inhalte. Dann entsteht eine neue Oberfläche, die dieselben Unklarheiten lediglich anders darstellt.

Weitere Risiken sind viele Sonderberechtigungen, ein gleichzeitiger Start in allen Bereichen und fehlende Abgrenzungen zwischen Teams, Intranet und Dokumentenmanagement. Auch individuelle Entwicklungen können die Pflege erschweren, wenn verfügbare Standardfunktionen den Zweck bereits erfüllen würden.

Wir reduzieren diese Risiken mit einem begrenzten Startbereich, realen Inhalten und frühen Rückmeldungen der beteiligten Mitarbeitenden. Trotzdem bleibt die Organisation verantwortlich für verbindliche Inhalte und Entscheidungen. BITS kann Struktur, Technik, Einführung und Weiterentwicklung unterstützen, aber keine fehlende interne Zuständigkeit ersetzen.

Logo der Schilt Elektro AG

Qualitätsprozesse und Projekte einheitlich steuern bei Schilt Elektro

So hat Schilt Elektro mit SharePoint eine gemeinsame Arbeitsgrundlage für Prozesse, Projekte und zugehörige Informationen aufgebaut.

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Häufige Fragen zum SharePoint-Intranet

Ist SharePoint bereits in Microsoft 365 enthalten?

SharePoint Online ist in vielen Microsoft-365-Plänen enthalten. Welche Lizenz für Ihre Organisation passt, hängt von den vorhandenen Plänen, den benötigten Funktionen und den beteiligten Personen ab. Wir prüfen die Ausgangslage vor der Konzeption.

Was unterscheidet ein SharePoint-Intranet von Microsoft Teams?

Ein Intranet stellt Informationen bereit, die für viele Personen längerfristig gelten, etwa Richtlinien, Vorlagen und interne Kontakte. Teams ist der Arbeitsraum für Gespräche, Besprechungen, Dateien und Zusammenarbeit in Gruppen oder Projekten. Beide können miteinander verbunden werden, haben aber unterschiedliche Hauptaufgaben.

Können bestehende Dateien und Inhalte übernommen werden?

Ja, nach einer inhaltlichen Prüfung. Vor der Migration wird geklärt, welche Inhalte aktuell, doppelt, veraltet oder nur für eine bestimmte Zielgruppe relevant sind. Ziel ist kein unveränderter Umzug der bestehenden Unordnung.

Müssen wir das gesamte Intranet auf einmal einführen?

Nein. Ein begrenzter Bereich mit häufig gesuchten Informationen ist oft der bessere Start. Nach einem Praxistest können Struktur, Vorlagen und Verantwortlichkeiten angepasst und auf weitere Bereiche übertragen werden.

Wer pflegt die Inhalte nach der Einführung?

Die fachliche Verantwortung sollte bei den Stellen liegen, welche die Informationen kennen und freigeben dürfen. BITS kann Vorlagen, Berechtigungen, technische Änderungen und die Weiterentwicklung begleiten. Die genaue Aufteilung wird im Betriebskonzept festgehalten.

Können Abteilungen und Gremien unterschiedliche Zugriffe erhalten?

Ja. Inhalte und Dokumente können nach Rollen und Gruppen freigegeben werden. Die Berechtigungsstruktur sollte möglichst einfach bleiben, damit Wechsel und Kontrollen nachvollziehbar sind.

Funktioniert das Intranet auf Mobilgeräten und im Homeoffice?

SharePoint Online kann im Browser und über mobile Microsoft-Anwendungen genutzt werden. Ob alle Inhalte und Abläufe unterwegs sinnvoll funktionieren, wird mit den vorgesehenen Geräten und Zugriffsschutzmassnahmen geprüft.

Wovon hängen die Einführungskosten ab?

Der Aufwand hängt unter anderem von Zielgruppen, Inhaltsmenge, Migration, Berechtigungen, Mehrsprachigkeit, Gestaltung, Integrationen, Schulung und gewünschter Betreuung ab. Nach der Aufnahme erhalten Sie einen nachvollziehbaren Leistungsumfang.

Kann BITS Betrieb und Weiterentwicklung übernehmen?

Ja, im vereinbarten Umfang. Dazu können technische Anpassungen, neue Bereiche, Vorlagen, Berechtigungen, Support und die Koordination weiterer Microsoft-365-Themen gehören. Die fachliche Verantwortung für Inhalte bleibt bei der Organisation.

Ihre internen Informationen gemeinsam ordnen

Wir betrachten wiederkehrende Fragen, vorhandene Inhalte und Zuständigkeiten und entwickeln daraus einen machbaren ersten Intranet-Bereich.