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BITS betreut Kundinnen und Kunden von Nyffenegger Telecom

Wie BITS bisherige Kundinnen und Kunden der Nyffenegger Telecom bei Telefonie und Netzwerktechnik weiter betreut.

Marc Bühler
Marc Bühler
Gründer und Geschäftsführer, Bühler IT Solutions GmbH

Betreuung für Telefonie und Netzwerk sicher übernehmen

Eine Telefonanlage fällt im Arbeitsalltag meist erst auf, wenn ein Anruf nicht durchgestellt wird, der Empfang keine Auskunft geben kann oder beim Umzug eines Arbeitsplatzes die Durchwahl fehlt. Für bisherige Kundinnen und Kunden der Nyffenegger Telecom GmbH übernimmt BITS die Betreuung von Telefonie und Netzwerktechnik. Das Ziel ist nicht, eine bestehende Lösung ohne Anlass umzubauen. Zuerst soll klar sein, was im Betrieb zuverlässig funktionieren muss und welche Besonderheiten über die Jahre entstanden sind.

Ein KMU mit zehn Arbeitsplätzen hat andere Prioritäten als ein Betrieb mit mehreren Standorten und Pikettdienst. In einer Praxis ist der Empfang oft die erste Anlaufstelle; eine falsch konfigurierte Rufgruppe bedeutet, dass Anrufe liegen bleiben. Bei einem Handwerksbetrieb müssen Mitarbeitende auf der Baustelle erreichbar sein und der Werkstattanschluss darf nicht versehentlich umgeleitet werden. Gerade solche Abläufe sind selten vollständig in einem Vertrag festgehalten. Sie werden im Gespräch mit den verantwortlichen Personen sichtbar.

Für eine saubere Übernahme braucht es deshalb zunächst einen Überblick über:

  • geschäftskritische Rufnummern, Durchwahlen und Warteschlangen, etwa für Empfang, Pikett oder Verkauf
  • zuständige Kontaktpersonen, Standorte und Vertretungen für Freigaben
  • vorhandene Zugänge, Verträge, Rufnummernportierungen und relevante Geräte
  • die Abhängigkeiten zwischen Telefonie, Internetanschluss, Switches, WLAN und Firewall

Eine Übernahme kann eine Telefonanlage oder Cloud-Telefonie, Endgeräte, Rufnummernpläne und den Anschluss umfassen. Häufig gehören auch Switches, WLAN, Firewall und Drittgeräte dazu. Ein Türöffner, ein Faxanschluss oder ein Alarmgerät kann beispielsweise noch an einer Leitung hängen, die auf den ersten Blick nicht zur Telefonie gehört. Veränderungen beginnen deshalb mit einer nachvollziehbaren Bestandsaufnahme, nicht mit einer schnellen Anpassung. Das reduziert das Risiko, dass eine gut gemeinte Bereinigung eine wichtige Funktion unterbricht.

Telefonie und Netzwerk gemeinsam betrachten

VoIP, also Telefonie über das Datennetz, nutzt dieselbe Infrastruktur wie Geschäftsapplikationen, Videokonferenzen und Gastzugänge. Wenn Gespräche abgehackt klingen, liegt die Ursache nicht automatisch beim Telefon. Sie kann am Internetanschluss, an der Priorisierung der Sprachdaten, am WLAN oder an einer hohen Auslastung liegen. Treten Probleme nur im Sitzungszimmer auf, ist die Untersuchung eine andere als bei einem Ausfall aller Arbeitsplätze.

Ein typisches Beispiel: Nach dem Einrichten eines Gäste-WLANs klagen Mitarbeitende über schlechte Gesprächsqualität. Die Telefonanlage funktioniert technisch einwandfrei, doch die Verbindung zum Access Point ist zu schwach oder Sprachdaten werden nicht ausreichend bevorzugt behandelt. Umgekehrt kann ein neuer Anschluss zwar schneller sein, ohne dass die Umschaltung während der Geschäftszeit sinnvoll ist. Hier gilt es abzuwägen: Ist ein geplanter Unterbruch am Abend möglich, oder braucht der Betrieb eine vorbereitete Umleitung und einen Test ausserhalb der Öffnungszeiten? Telefonie und VoIP und Netzwerk und WLAN gehören deshalb zusammen.

Änderungen nachvollziehbar umsetzen

Neue Mitarbeitende, Umzüge, neue Durchwahlen oder geänderte Öffnungszeiten beeinflussen Erreichbarkeit und Sicherheit. Eine Änderung wirkt oft weiter, als sie scheint. Wird eine Nummer aus einer Rufgruppe entfernt, ist vielleicht plötzlich keine Vertretung mehr für den Nachmittag vorgesehen. Erhält eine externe Fachperson kurzfristig Zugriff auf die Anlage, muss dieser nach dem Auftrag wieder sauber entfernt werden.

Ein einfacher, praxistauglicher Ablauf hilft: Das Anliegen wird erfasst, die betroffenen Funktionen werden benannt, die Änderung wird mit einer verantwortlichen Person terminiert, anschliessend wird das Ergebnis getestet und dokumentiert. Bei einer neuen Mitarbeiterin gehört dazu nicht nur das Gerät auf dem Schreibtisch. Zu prüfen sind auch Durchwahl, Anzeige des Namens, Berechtigung für Warteschlangen und die Erreichbarkeit bei Abwesenheit. So können Vertretungen später nachvollziehen, weshalb eine Rufgruppe, ein Anschluss oder eine Umleitung speziell eingerichtet ist.

Erreichbarkeit bei Ausfällen vorbereiten

Auch die Rest-Erreichbarkeit bei Störungen sollte vorab geklärt sein: Sollen Anrufe auf Mobiltelefone umgeleitet werden? Wer darf diese Entscheidung treffen? Was geschieht, wenn der Internetanschluss am Standort ausfällt? Die passende Antwort hängt von der vorhandenen Lösung, den Öffnungszeiten und den Kosten einer Umleitung ab. Eine dauerhafte Umleitung aller Nummern kann beispielsweise für ein kleines Team sinnvoll sein, bei einem Empfang mit mehreren Warteschlangen aber unübersichtlich werden.

Hilfreich ist ein kurzer Notfallablauf mit einer erreichbaren Entscheidungsstelle und einer klaren Reihenfolge. Zuerst wird festgestellt, ob nur ein Arbeitsplatz, ein Standort oder der Anschluss betroffen ist. Danach werden die notwendigen Personen informiert, eine allfällige Umleitung ausgelöst und die Wiederherstellung kontrolliert. Telefonie bei Internetausfall und Internetanschluss fürs Unternehmen zeigen, welche Optionen sich je nach Situation anbieten.

Aktuelle Unterlagen mit Ansprechpersonen, Standorten, Rufnummernlogik, Notfallablauf, Geräten und Verträgen verkürzen die Zeit bis zur Lösung. Zugangsdaten gehören in eine geschützte Verwaltung und nicht in einzelne E-Mail-Postfächer. Eine gelungene Übernahme hält vertraute Abläufe aufrecht, schafft klare Kommunikationswege für Veränderungen und gibt dem Betrieb eine solide Grundlage, wenn Telefonie oder Netzwerk später weiterentwickelt werden sollen.